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Was tun gegen den stürmischen Herbst Blues?

 

Claudia Gabor Lifestyleblogggerin, Texterin für Mode, Beauty, Fitness, Healthcare

 

Es stürmt, es regnet. Grau toppt Grau. Und sogar Graupelschauer liefert der November mit ganzer Leidenschaft. Was tun gegen dieses furchtbare Grau und dem damit verbundenen Herbst Blues, der einen fast selbst zu verschlingen droht? Der nächste Urlaub ist lange nicht in Sicht, die letzten freien Tage scheinen eine Ewigkeit her zu sein. Und doch – es muss doch eine Möglichkeit geben, sich das Schöne in Erinnerung zu rufen und ein wenig länger festzuhalten als nur einen kurzen Moment, so dass man davon zehren kann an Tagen wie diesen. Als echtes Nordlicht wappne ich mich in jedem Sommerurlaub mit einer extra Portion Sonne, um dem stürmischen Norden mit einem warmen Lächeln entgegen zu treten. Klappt nicht immer, aber es ist ein gutes Anti Herbst Blues Rezept.

 

Was gibt es Schönes in Hamburg, um den Herbst Blues zu vertreiben?

Na, auf jeden Fall den Hafen. Wenn es nicht gerade in Kübeln gießt, lasse ich meine Gedanken gerne an der frischen Luft am Hafen durchpusten, das bringt frische Energie und häufig auch neue Ideen für meinen Job als Texterin. Bei Schmuddelwetter Landungsbrücken aussteigen und bis zur „Brücke 10“ spazieren. Hier gibt es zu jeder Jahreszeit ein leckeres Fischbrötchen und Hamburger Deerns & Kierls wie Touristen lieben dieses Plätzchen. Irre gemütlich!

Wahnsinnig gerne gehe ich auch ein Stückchen am Strand spazieren. Dann gehe ich entweder direkt von Altona aus zu Fuß oder nehme den Bus 112 bis nach Övelgönne. Von dort aus ist es einfach herrlich, bis zur Strandperle zu spazieren, entlang der Felsen oder weiter oben an den alten Kapitänshäusern. Bei Wind & Wetter setzte ich mich an einem richtigen fiesen „Herbst-Blues-Tag“ an den Strand und atme die frische Luft, horche auf das Treiben der Containerschiffe und freue mich, so nah an der schönen Elbe zu leben. Dieser Platz stärkt mich. Hier fühle ich mich zu Hause. Wenn ich unzufrieden bin, hinterfrage ich den Grund und versuche, eine Alternative zu finden. Die muss ja nicht sofort her aber es tut mir gut, darüber mal ernsthaft nachzudenken und neue Ziele in den Fokus zu rücken, die ich auf jeden Fall für 2018 erreichen möchte – und sich auch erreichen lassen! Das ist ein wichtiger Punkt, Ziele sollten erreichbar sein, so dass man sich darauf freuen kann, sie systematisch anzugehen und nicht nur zu erträumen. Das kann alles mögliche sein. Ein neuer Job, Liebe, Partnerschaft, Beziehungen im Allgemeinen oder das eigene Wohlbefinden. Für alle diese Wünsche & Sehnsüchte nach Veränderung gibt es eine Lösung. Und sich das mal wieder vor Augen zu führen, schenkt wirklich Mut.

Wenn man selbst so gar nicht mehr weiterkommt und das Grau des Herbstes einen verschlingt, sollte man den Herbst-Blues mit Hilfe von lieben Freunden vertreiben. Ein Spaziergang mit der liebsten Freundin, mal wieder auf den DOM gehen und Zuckerwatte essen, den Düften von Mandeln und Gebäck nachgehen und sich von etwas Zuckerwelt berauschen lassen. Hamburg hat unendlich viele schöne Cafés in Eppendorf, Winterhude, Ottensen oder der Schanze, in denen man es sich auch alleine gemütlich machen kann. Zur Ruhe kommen mit einem neuen Buch oder einem Magazin, wozu man sich sonst nie Zeit nimmt. Das ist aber wichtig. Gerade jetzt. Zeit für sich selbst nehmen. Sich etwas Schönes zu gönnen – all das vertreibt auch den Herbst Blues. Heiße Schokolade dazu oder der Lieblingscafé. Süßes ist gut für die Seele und dem darf man gerne nachgehen. Es ist die Zeit für Naschkatzen. Und zu Hause gemütlich machen mit Kerzen, neuen Accessoires und einer spannenden Serie. Mach alles, was dir bessere Laune verschafft, dann ist der nächste Tag gleich ein klein wenig leichter!

Ich habe gerade meine ganzen Klamotten ausgemistet und meine Styles neu zusammengestellt, wie in meinem Merchandising Job bei Jil Sander. Auch das befreit und neue Ordnung bringt Licht ins Leben. Neue Farben für die Wände oder auch alles in frischem Weiß ist auch Ausdruck der Persönlichkeit. In meinen letzten freien Tagen habe ich zu Hause alles gestrichen und geordnet. Jetzt fühle ich mich an einem tristen Tag zumindest so richtig wohl zu Hause. Herrlich! Kann ich nur empfehlen!

Anti Herbst Blues Tipp: frische Luft, Fitness und positives Denken. Versucht es meine Lieben. Ich wünsche euch allen eine schöne Zeit, ohne das Grau in euer Innerstes zu lassen. Und sonst hilft auf jeden Fall eine Runde Boxen! Aber dazu in einem meiner nächsten Beiträge. 🙂

Hamburg Landungsbrücken mit Blick auf die Containerschiffe.

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